Infusionstherapie

Ambulante Infusionstherapien können Sie in unserer Praxis nutzen. Schwindel-, Tinnitus- und Hörsturzerkrankten kann dadurch zum großen Teil schnell geholfen werden. Infusionstherapien sind dabei ein Teil der Gesamtbehandlung; diese kann nach heutigen Erkenntnissen zu rascher Besserung führen. Sie bauen damit Dauerschädigungen vor.

Infusionstherapien im Falle von Tinnitus, Hörstürzen oder Schwindel

Hörstürze stellen eine zumeist einseitige Minderung des Hörvermögens dar, die meist plötzlich auftritt und die (zunächst) keine erkennbare Ursache hat. Die Stärke der Hörvermögensminderung kann dabei recht gering sein bis zu gänzlichen Hörverlust. Alle Frequenzen können davon betroffen sein oder nur einige wenige hohe bzw. tiefe Frequenzen. Berichtet wurde auch von Spontanheilungen. Zu Spontanheilungen eine konkrete Vorhersage zu machen, ist jedoch nach heutiger Kenntnis nicht möglich.

Das Wort Tinnitus stammt aus dem Lateinischen (tinnire, also: klingeln). Man bezeichnet damit Ohrgeräusche, die dauernd oder von Zeit zu Zeit erscheinen. Man nimmt sie, obwohl kein äußerer Schall oder Ton existiert, im Kopf bzw. Ohr wahr; zum Beispiel als Zischen, Rauschen, Summen, Klingeln oder Pfeifen. Der aus dem Nichts auftretende Tinnitus könnte ein Zeichen für einen Hörsturz sein. Es gibt Überlegungen einer möglichen Verbindung des Tinnitus zu einer kraniomandibulären Dysfunktion (CMD). Eine exakte Ursächlichkeit ist momentan durchaus unsicher; unterschiedliche Ansätze diskutiert man zurzeit. Den Störungsherd vermutet man demnach in den nachfolgenden Nervenstrukturen des Innenohres oder im Innenohr selbst.

Symptome des Schwindels (Vertigo) treten bei sehr vielen und unterschiedlichen Erkrankungen auf. Die Häufigkeit dieser Erkrankung liegt bei circa 25 Prozent der Bevölkerung. Bei älteren Personen erhöht sich die Zahl der Häufigkeit allerdings auf etwa 40 Prozent. Als eventuelle Auslöser eines Schwindels sind zu nennen: plötzliche Durchblutungsstörungen des Gleichgewichtsorgans (Infarkt!), Konsum von Genussmitteln, wie Alkohol oder Tabak, Konsum von Drogen, auch eine nicht richtig angepasste Brille, zu rasches oder zu heftiges Atmen (Hyperventilation), schnelles Drehen, ungewöhnliche Bewegungen des Kopfes oder der Halspositionen, auch Medikamente und anderweitige Erkrankungen.

Untersuchungsablauf

Wir klären vor Beginn der Therapie mit Ihnen ab, ob Risikofaktoren für Sie bestehen. Auch werden Sie aufgeklärt über eventuelle Reaktionen allergischer Art hinsichtlich der Medikamentengabe. Daher wird die Infusionstherapie unter unserer ständigen Aufsicht durchgeführt.

In eine Ihrer Armvenen hinein wird durch uns eine weicher Plastikschlauch für die Infusion gelegt. Anschließend wird das Medikament langsam verabreicht. Teilen Sie uns bitte sofort das Auftreten von Beschwerden während der Infusion mit.

Mögliche Gefahren und Komplikationen

Allergische Reaktionen sind mögliche Risiken der Therapie. Diese lassen sich allerdings vermeiden durch eine gute Anamnese (Aufklärung Ihrer Krankengeschichte). Damit können auslösende Medikamente gemieden werden. Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit sind dabei sehr selten. Wechselwirkungen mit bestehenden Therapien können darüber hinaus auftreten, abhängig von den verabreichten Medikamenten. Wir klären Sie allerdings im Vorhinein individuell darüber auf.

Behandlung in der HNO Praxis Essen
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HNO Essen – Blick aus dem Wartezimmer

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Unsere HNO-Praxis im Zentrum von Essen besteht bereits seit 1888 und wird mittlerweile in der 4. Generation geführt. Seit 1971 befindet sich die Praxis am Theaterplatz 1 in Essen ...

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